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Erst sparen. Dann selbst erzeugen.

Photovoltaik ist bei uns die dritte Stufe, nicht die erste — weil eine Anlage, die auf einen gesenkten Bedarf ausgelegt ist, kleiner, günstiger und schneller amortisiert ist.

KomplettPlanung, Einreichung, Förderung, Montage, Wartung
TÜV-Standardfachgerechte Montage
Ein Vertragauch für Speicher und Wärmepumpe
Unsere Haltung

Warum wir Photovoltaik
nicht zuerst verkaufen.

Es ist verlockend, mit der Anlage zu beginnen: Sie ist sichtbar, sie ist gefördert, sie fühlt sich nach Fortschritt an. Nur wird sie dann auf einen Verbrauch ausgelegt, den Sie eigentlich gar nicht haben müssten. Wer zuerst Hülle und Wärme in Ordnung bringt, braucht anschließend oft eine spürbar kleinere Anlage — bei gleichem Komfort.

Deshalb ist Photovoltaik für uns kein Hauptgeschäft, sondern der Baustein, der die anderen beiden wirtschaftlich macht. Wir planen und begleiten sie vollständig — aber wir stellen sie nicht an den Anfang, nur weil sie sich leichter verkauft.

Beratung & BestandsaufnahmeDachflächen, Verschattung, Zählerplatz, Lastprofil aus Ihren Abrechnungen.
Planung & EinreichungNetzanmeldung beim Netzbetreiber und Förderantrag übernehmen wir vollständig.
Montage & ÜbergabeFachgerecht nach TÜV-Standard, mit Einschulung, Dokumentation und Monitoring.
Montage am EinfamilienhausAusgelegt auf den Bedarf nach der Sanierung, nicht davor.
Neu in Entwicklung

Module, die sich
selbst sauber halten.

Verschmutzte Module liefern weniger — und wo Wassertropfen stehen bleiben, wirken sie wie kleine Sammellinsen und können heiße Punkte auf der Zelle erzeugen. TRINO 2k HydroClean ist eine ultradünne Schutzbeschichtung auf Fluorpolymerbasis, die genau das verhindert: Sie ist hydrophil, das Wasser perlt nicht ab, sondern fließt als geschlossener Film über die ganze Fläche und nimmt den Schmutz mit.

Die Physik dahinter: ein Winkel von 65 Grad

Entscheidend ist der Kontaktwinkel — der Winkel, in dem ein Wassertropfen auf der Oberfläche steht. Bei TRINO 2k liegt er im Mittel bei 65,4 Grad, gemessen nach dem Sessile-Drop-Verfahren. Das ist der Gegenentwurf zum Lotuseffekt: Statt abzuperlen, zieht sich das Wasser flach und mit hoher Kapillarkraft unter die Schmutzschicht und löst sie vom Glas.

Der Sheeting-EffektDie Tropfen fließen sofort zusammen und laufen als geschlossener Film über die ganze Modulbreite ab. Es bleiben keine trockenen Stellen zurück, an denen sich Schmutz hält.
Keine heißen PunkteGewölbte Tropfen auf gewöhnlichen Beschichtungen wirken wie Sammellinsen und können die Zelle darunter thermisch schädigen. Ein flacher Wasserfilm bündelt nichts.
Keine WasserfleckenDer Film trocknet auf der ganzen Fläche gleichmäßig ab, statt Mineralien in Tropfenrändern zu sammeln. Genau diese weißen Ränder sind es, die Licht von den Siliziumzellen fernhalten.
Kaum messbarer EigeneinflussDer Einfluss der Schicht selbst auf den Kurzschlussstrom liegt unter einem halben Prozent. Die Lichtdurchlässigkeit bleibt erhalten — die Beschichtung nimmt nichts weg, sie verhindert nur, dass etwas verloren geht.
Was das im Betrieb bedeutet

Der Gewinn liegt nicht in einem höheren Spitzenwert, sondern in der Konstanz zwischen den Wartungen. Eine Anlage verliert über Wochen schleichend Leistung, weil Staub, Pollen und Mineralränder das Licht streuen. Genau diese schleichende Kurve wird flacher. Was Sie davon haben, hängt vom Standort ab — an einer staubigen Landstraße mehr als auf einem freistehenden Dach am Land.

Technische Basis2K-Fluorpolymer (FEVE), Trockenschichtdicke 2 bis 5 Mikrometer nach ISO 2808. FEVE bringt eine UV- und Chemikalienbeständigkeit, die Acryl- oder Silikonbeschichtungen nicht erreichen.
Auftrag und AushärtungPneumatisch im HVLP-Verfahren. Nach 10 bis 15 Minuten abgelüftet, nach 4 bis 8 Stunden grifffest, nach 24 Stunden witterungsbeständig, nach sieben Tagen vollständig ausgehärtet.
HerstellerIsoFireTec GmbH & Co. KG in Frielendorf, Hessen — derselbe Partner, mit dem wir bei der Gebäudehülle arbeiten. Wir stellen die Produkte nicht selbst her, wir verarbeiten sie.

Die Beschichtung befindet sich bei uns in der Einführung. Wenn Sie eine Anlage planen oder eine bestehende betreiben, sprechen Sie uns darauf an — wir sagen Ihnen ehrlich, ob sie sich an Ihrem Standort rechnet.

Warum wir nicht mit Förderungen werben

Das Gesamtkonzept entscheidet,
nicht der Zuschuss.

Förderungen kommen und gehen. Sie wurden gekürzt, wieder eingeführt, ausgesetzt und neu aufgelegt — und niemand weiß, was in zwei Jahren gilt. Eine Anlage, die sich nur mit dem Zuschuss rechnet, war die falsche Anlage.

Zuerst der BedarfWie viel Strom brauchen Sie tatsächlich, und wann? Eine Anlage, die zur Mittagszeit ins Netz drückt, während Sie am Abend zukaufen, ist zu groß gebaut und zu klein gedacht.
Dann die ReihenfolgeNach einer sanierten Hülle und einer richtig ausgelegten Beheizung fällt die Anlage kleiner aus. Kleiner heißt günstiger — und zwar dauerhaft, nicht nur im Förderjahr.
Zuletzt der PapierkramNetzanmeldung, Einreichung, Förderantrag: Das erledigen wir für Sie. Es ist Teil der Leistung — aber es ist nicht der Grund, warum Sie bauen sollten.
Auf dieser Seite stehen bewusst keine Förderhöhen, keine Steuersätze und keine Amortisationszeiten

Solche Zahlen ändern sich mit jeder Novelle, und eine Website, die sie fest eingebaut hat, ist danach schlicht falsch. Was für Ihr Objekt gilt, prüfen wir am Tag des Angebots — geprüft, datiert und schriftlich. Alles andere wäre geraten.

Speicher, Wärmepumpe, Elektroheizung — gemeinsam geplant und gemeinsam finanzierbar.
Zusammenspiel

Eigenstrom ist der Grund,
warum Infrarot sich rechnet.

Eine Infrarotheizung ist eine Stromheizung. Ihre Wirtschaftlichkeit hängt damit direkt am Eigenstromanteil: Je größer der Anteil des Heizstroms, den Sie selbst erzeugen, desto günstiger wird jede Kilowattstunde Wärme. Mit Speicher verschiebt sich zusätzlich ein Teil des Ertrags in die Abendstunden, in denen tatsächlich geheizt wird.

Genau dieses Zusammenspiel rechnen wir in der Beratung durch — nicht als Verkaufsargument, sondern weil es die einzige Zahl ist, die am Ende auf Ihrer Rechnung steht.

Häufige Fragen zur Photovoltaik

Was uns dazu gefragt wird.

Wie groß soll meine Anlage sein?

So groß wie Ihr Bedarf nach der Sanierung, nicht davor. Wir legen die Anlage auf Ihr Lastprofil aus — das ergibt sich aus Ihren Abrechnungen und der geplanten Heizlösung.

Lohnt sich ein Speicher?

Das hängt an Ihrem Tagesverlauf. Wer tagsüber außer Haus ist und abends heizt, profitiert deutlich; wer den Verbrauch in die Mittagsstunden legen kann, weniger. Wir rechnen beide Varianten.

Wie lange dauert es bis zur Inbetriebnahme?

Der größte Teil der Zeit ist Behörden- und Netzbetreiberzeit, nicht Bauzeit. Wir nennen Ihnen im Angebot einen Terminplan mit den tatsächlich absehbaren Schritten und halten Sie über den Stand der Einreichung auf dem Laufenden.

Übernehmen Sie auch die Wartung?

Ja, inklusive Monitoring über den Lebenszyklus. Ansprechpartner bleibt derselbe wie in der Planung.